Geschichte des Schießsports   L'histoire du sport de tir    Sitemap | Kontakt | Impressum | Haftungsausschluss
Home
1200 Jahre altes Ronheim
Schützengesellschaft_Alpenrose
Wir über uns
Bildergalerie
Sportliches
Mitglied werden
Geschichte des Schießsports
Schutzpatron St. Sebastian
Freiwillige Feuerwehr
Weidegenossenschaft
Evangelische Landjugend
Sport und Freizeit
Wörnitz
Bildergalerie
Ausflüge in die Umgebung
Karte

Besucher seit dem 1.5.2010 Besucher seit dem 1.5.2010 Besucher seit dem 1.5.2010 Besucher seit dem 1.5.2010 Besucher seit dem 1.5.2010 Besucher seit dem 1.5.2010 Besucher seit dem 1.5.2010

Schon bald nachdem Steine und Speere geworfen und geschleudert wurden, erfanden die Menschen Pfeil und Bogen. Das Schießen gehört somit zu den ältesten Sportarten der Welt. Bildliche Zeugnisse vom Bogenschießen auf Zielscheiben oder vergleichbare Gegenstände sind von den alten Ägyptern und Griechen überliefert. 

Das Schützenwesen und die Schützengesellschaften entstanden aus dem Verteidigungsbedürfnis der mittelalterlichen Städte. Da die Verteidigungsfähigkeit geübt werden musste, schlossen sich die Schützen in Gilden, Vereinen und Gesellschaften zusammen. 1848 und in den folgenden Jahren kam es zu zahlreichen Gründungen von Schützenvereinen. Seit 1858 arbeiteten Schützengesellschaften an einem Zusammenschluss aller deutschen Schützen. Die Einheitsbestrebungen waren sowohl nationpolitisch als auch sportlich motiviert und wollten einen Beitrag zur Verteidigung gegen drohende Gefahren leisten. Außerdem sollten durch einheitliche Regeln gemeinsame Wettkampfschießen erleichtert werden. Am 11. Juli 1861 wurde in Gotha nach einer Rede von Herzog Ernst der Deutsche Schützenbund gegründet. Bis zum zweiten Weltkrieg waren die Deutschen Bundesschießen die zentrale sportliche Veranstaltung des Deutschen Schützenbundes. Im freundschaftlich, sportlichen Wettkampf sollte das Gefühl der Zusammengehörigkeit einen friedlichen Ausdruck finden. Die Nationalsozialisten standen den Schützen mehr als skeptisch gegenüber. Ihre Tradition und Regeln taugten nicht zur paramilitärischen Ausbildung der Jugend. Das 20. Deutsche Bundesschießen 1934 in Leipzig stand schon ganz unter dem Zeichen des Hakenkreuzes. Ab 1935 wurde der Deutsche Schützenbund gleichgeschaltet bzw. aufgelöst und zwangsweise in den nationalsozialistischen Reichsbund für Leibesübungen überführt.

Im Jahre 1951 wurde der Deutsche Schützenbund als viertgrößter deutscher Spitzensportverband wiedergegründet und ist in 20 Landesverbänden (dazu gehört auch der Bayerische Sportschützenbund) organisiert. Nahezu 1,6 Millionen Schützen sind Mitglieder in ca. 15.000 Vereinen. Der Schießsport hat sich somit zu einem Breitensport entwickelt, der für viele Männer und Frauen eine sinnvolle Freizeitgestaltung bietet.