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Nördlingen, Reise ins Mittelalter

Nördlingen, mittelalterliche Stadt im Zentrum des Rieskraters

Nördlingen liegt etwa 18 Kilometer nord-östlich von Ronheim. Die Stadt wurde durch den 30jährigen Krieg extrem betroffen. erst 300 Jahre nach dessen Ende zählte die Stadt wieder etwa gleichviele Einwohner wie vor dem Krieg. Aus diesem Grund blieb die Bausubstanz im Stadtkern über Hunderte von Jahren nahezu unverändert. So fühlt man sich angesichts der engen Gassen, umrahmt von Fachwerkhäusern aus dem 13. bis 16. Jahrhundert, zurückversetzt ins Mittelalter. Insbesondere dann, wenn die Nördlinger ihr historisches Stadtmauerfest begehen, das alle drei Jahre gefeiert wird. Alle verkleiden sich in historischen Gewändern, die ihrem Stand entsprechen. Höhepunkt sind die kilometerlangen Festzüge durch die mittelalterlich dekorierte Stadt. Das überregional bekannte Fest zieht zig Tausende Besucher an. 

Nördlingen wird umgeben von einer ca 3,5 Kilometer langen Stadtmauer, die komplett begehbar ist. Das ist einmalig im süddeutschen Raum. Dadurch läuft aber auch der gesamte Zugangsverkehr in die Innenstadt - wie vor 300 Jahren schon - durch eines der 5 Stadtmauertore.  

Für Eisenbahnfans ist ein Besuch Nördlingens ein Muss, denn das bayerische Eisenbahnmuseum hinter dem Nördlinger Bahnhof pflegt mehrere historische Dampfloks. Im Sommerhalbjahr können die Fans regelmäßig Ausflugsfahrten mit historischen Zügen von Nördlingen aus unternehmen. Diese Züge fahren dann auch genau an Ronheim vorbei, wo es bei der Überfahrt über die Wörnitzbrücke ein äußerst beliebtes Fotomotiv gibt.

Auch die geographische Situation Nördlingens ist etwas besonderes. Die Stadt liegt nämlich genau auf dem Einschlagspunkt eines riesigen, ca 1 Km breiten Meteoriten, der vor 15 Millionen Jahren hier für eine der größten Naturkatastrophen sorgte, die je über die Erde hereingebrochen ist. Der Krater, 30 Kilometer im Durchmesser, ist auch nach so langer Zeit der ständigen Erosion noch deutlich zu sehen. Wie ein Kreis umringen seine immer noch bestehenden Hügelketten die Stadt. Besonders gut kann man dies von der Aussichtsplattform der Sankt Georgs Kirche sehen. Ihr Turm, genannt "Daniel", ist weit ins Land hinnaus sichtbar. Die Kirche selbst wurde aus dem sog. Suevit (Stein der Schwaben) erbaut. Dieses Gestein ist das Ergebnis einer Verschmelzung unzähliger verschiedener Gesteinssorten, die durch die ungeheuere Hitze beim Einschlag des Meteoriten geschah.

Ein Klick auf das Bild oben öffnet die Bildergalerie.

Siehe dazu auch http://www.noerdlingen.de/ISY/