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Was tun bei einem Notfall

Gerade für medizinische Laien sind spezielle Defibrillatoren entwickelt worden, die den Anwender mit Hilfe einer sprachgesteuerten Benutzerführung durch den Prozess der sicheren Wiederbelebung führen.

Das Gerät löst den lebensrettenden Elektroschock nur dann aus, wenn er erforderlich ist. Es besteht keine zusätzliche Gefahr für den Betroffenen.

Ab sofort finden Sie bei uns an der Bushaltestelle den „lebensrettenden“ Defibrillator. 

 

Anwendung des Defibrillators im Rahmen der  Notfallmaßnahmen:

 

Reaktionen prüfen.

Laut und gezielt ansprechen, anfassen (Rütteln an Arm, Hand, Schulter).

Reagiert die Person nicht wie ein Schlafender (= Augen öffnen, normale Antworten) so veranlassen Sie den Notruf 112 und versuchen Sie Atmung zu hören, zu fühlen und zu sehen.

Ist Atmung sicher wahrnehmbar, bringen Sie die Person in die Seitenlage.

 

Atmung nicht oder nicht sicher feststellbar:
Oberkörper freimachen!

Wenn Sie Atmung nicht oder nicht sicher feststellen können, dann machen Sie den Oberkörper frei.

<article>Entfernen Sie alle Kleidungsstücke (auch T-Shirt, BH), zerreißen Sie notfalls den Stoff.</article>

Die Klebeelektroden des Defibrillators müssen direkt auf die Haut aufgeklebt werden. 

Beginn der Wiederbelebung.

Beginnen Sie so schnell wie möglich mit der Herzdruckmassage

Holen Sie, wenn Sie alleine sind, den Defibrillator vor Beginn der Herzdruckmassage. Wenn ein zweiter Helfer anwesend ist, soll dieser das Gerät holen, während Sie die Wiederbelebung beginnen.


Sobald der Defibrillator verfügbar ist:
Unterbrechung der Wiederbelebung.Wenn ein zweiter Helfer mit dem Gerät umgehen kann, sollte dieser das Gerät in Betrieb nehmen, während Sie die Wiederbelebung fortführen.

Die Herzdruckmassage sollte nur so kurz wie möglich für die Anwendung des Defibrillators unterbrochen werden. Denn der Blut Kreislauf fällt sofort zusammen wenn mit der Herzdruckmassage aufgehört wird, aber bis er sich wieder aufbaut das dauert.


Tasche aufklappen.

Tasche aufklappen, Überblick über die Tasten verschaffen.

Die heutigen Geräte verfügen meist über nur zwei Tasten.

Gerät einschalten (grüne Taste)

Die Geräte geben Sprachanweisungen. Folgen Sie diesen.

 

Bei einigen Geräten ist der Stecker, der die Elektroden mit dem Gerät verbindet, bereits fertig eingesteckt (wie diesem hier), bei anderen, muss der Helfer den Stecker noch einstecken. Der Stecken sollte eingesteckt werden, sobald das Gerät dazu auffordert.

Elektroden auspacken - Klebe-Position bestimmen.

Die Elektroden sind extra verpackt, da sonst der Klebstoff austrocknen würde. Nehmen Sie die Elektroden aus der Verpackung und betrachten Sie die Bilder auf den Elektroden:Kleben Sie die Elektroden auf die beschriebenen Positionen.

Aufkleben der Elektroden.

Ziehen Sie die Elektroden vom Trägerpapier ab.

Die Elektroden müssen direkt auf die Haut aufgeklebt werden.

Hat der Betroffene einen stark behaarten Oberkörper verwenden Sie den beiliegenden Einmal-Rasierer. 

Ist die Haut sehr feucht, sollten Sie diese vor dem Aufkleben mit einem Stück Stoff trocknen. (Die neuen Klebeelektroden haften allerdings auch auf behaarter und feuchter Haut sehr gut)

Festdrücken der Elektroden.

 

Achten Sie darauf, dass die Elektroden ohne Falten anliegen (Strom kann dort nicht fließen), drücken Sie die Elektroden sehr fest auf die Haut. 

Verbinden der Elektroden mit dem Gerät.

Je nach Gerät müssen die Elektroden noch mit dem Gerät verbunden werden.

Es gibt nur eine Möglichkeit, den Stecker einzustecken, falsche Polung o.ä. ist ausgeschlossen. 

Bei unserem Gerät sind die Elektroden bereits mit dem Gerät verbunden (Steckkontakt besteht bereits). Dieser Schritt entfällt bei solchen Geräten.

Die Analysiert den Herzrhythmus.

Während der Analyse fordert Sie das Gerät auf, den Betroffenen nicht zu berühren. Das Gerät erkennt vollautomatisch, ob die Elektroden richtig aufgeklebt sind!

Berührungen und Erschütterungen würden den hochempfindlichen Vorgang stören.

Die Analyse dauert bis zu 10 Sekunden (längere und kürzerer Zeiten möglich), Zeit die Ihnen vielleicht sehr lange vorkommt, die aber benötigt das Gerät um eine optimale Analyse durchzuführen. In dieser Zeit können die Helfer ihre Aufgaben ohne Zeitverzögerung tauschen.

 

Nur wenn das Gerät einen defibrillierbaren Herzrhythmus feststellt gibt es den Strom frei.

 

Das Gerät erlaubt Ihnen die Stromabgabe nur dann, wenn es eindeutig einen Herzrhythmus festgestellt hat, bei dem die Defibrillation auch sinnvoll ist. Nur wenn die orange Schocktaste blinkt, das Gerät einen Warnton abgibt und Sie durch Sprachanweisung dazu aufgefordert werden erfolgt bei Betätigung der Schocktaste die Stromabgabe! Wenn das Gerät nicht will, gibt es auch keinen Strom! Sie können die rote Stromabgabetaste drücken, so viel Sie möchten, nur wenn die Taste blinkt und das Gerät Sie zur Stromabgabe auffordert, kommt auch Strom beim Betroffenen an. Stromstoß (Elektroschock) abgeben. Betroffenen nicht berühren. Das Gerät fordert Sie und alle anderen Anwesenden auf, während der Stromabgabe den Betroffenen nicht zu berühren.

Es wird ein starker Stromstoß abgegeben, der demjenigen gefährlich werden könnte, der den Betroffenen in dem Moment der Stromabgabe berührt. Das Gerät gibt hörbar Warnsignale.

Direkt nach der Stromabgabe ist das Berühren des Betroffenen gefahrlos möglich, er ist nicht etwa aufgeladen!

Sofortige Fortführung der Herzdruckmassage (ggf. im Wechsel mit Atemspenden).

Nach 1 Stromstoß sofort mit der Herzdruckmassage (2 pro Sekunde) fortfahren Das Gerät erlaubt jeweils nur einen Stromstoß!

Entfernen Sie die Elektroden nicht!
Diese halten sogar die Herzdruckmassage aus.

Wie geht es weiter?

Nach ca. 1 - 2 Minuten fordert Sie das Gerät auf, den Betroffenen nicht zu berühren, da es eine erneute Analyse des Herzrhythmus durchführen möchte. Je nach Ergebnis muss entweder erneut defibrilliert oder nur wiederbelebt (Herzdruckmassage) werden.

Fortführung der Herzdruckmassagen (unterbrochen durch Analysen und ggf. Defibrillationen) bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes.