Fahne und Wappen   Bannière et blason    Sitemap | Kontakt | Impressum | Haftungsausschluss
Home
1200 Jahre altes Ronheim
Schützengesellschaft_Alpenrose
Freiwillige Feuerwehr
Geschichte
Termine
Fahne und Wappen
Bilder und Videos
Weidegenossenschaft
Evangelische Landjugend
Sport und Freizeit
Wörnitz
Bildergalerie
Ausflüge in die Umgebung
Karte

Besucher seit dem 1.5.2010 Besucher seit dem 1.5.2010 Besucher seit dem 1.5.2010 Besucher seit dem 1.5.2010 Besucher seit dem 1.5.2010 Besucher seit dem 1.5.2010 Besucher seit dem 1.5.2010

Die Fahne der FFW Ronheim

Die Fahne der FFW Ronheim ist auf den beiden Seiten völlig unterschiedlich gestaltet. Die Vorderseite ziert in ihrem Zentrum eine Abbildung der traditionellen Zunftzeichen der Feuerwehr, die zu zu ihrer Gründungszeit unerlässliche Hilfsmittel bei der Brandbekämpfung waren: Leiter, Helm, Beil und Spitzhacke. Gleichsam als Kreis umschließen dieses Bildnis der Leitspruch "Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr" sowie zwei sich kreuzende Eichenzweige. Die beiden Jahreszahlen repräsentieren das Gründungsjahr (1909) sowie das Jahr der Fahnenweihe (1953). Die Verzierung der Darstellung wird komplettiert durch zwei Liliensymbole in den oberen Ecken. Eichenlaub und Lilien dienen häufig zur würdigen und ehrenvollen Verzierung. Bis heute ist Eichenlaub ein Rangsymbol in vielen Armeen und die Lilie war das Zeichen der französischen Könige.

Die Rückseite enthält Elemente, die leider nur zum Teil erklärt werden können. Die oberste Maxime der damaligen Verantwortlichen ist in der oberen Hälfte der Fahnenfläche dargestellt: Fleiß und Einigkeit. Diese beiden Werte waren zur Hochzeit der Vereinsgründungen in Deutschland - sei es Turnverein, Gesangsverein oder eben Feuerwehrverein - die tragenden Säulen des Vereinswesens. So wurde der Verein gemeinsam gestaltet und mit viel Fleiß und Eigenleistung der Vereinsmitglieder wurden die materiellen Werte der Vereine aufgebaut. Jeder musste mithelfen. Wer seinen Dienst nicht wahrnehmen konnte, musste pro versäumter Stunde den Gegenwert einer Handwerkerstunde zahlen. So wichtig war dieser Grundsatz damals. Die Wappen stellen diese Werte bildlich dar: Bienenstock und Sense als Symbole für den bäuerlichen Fleiß und die beiden Hände als Zeichen der Einigkeit.

Die Erklärung der beiden Wappen und Jahreszahlen unter dem Vereinsnamen fällt hingegen schwer. Selbst die geschichtlich beschlagensten Ronheimer, ja nicht einmal das Stadtarchiv Nördlingen konnten das Rätsel lösen. Eine vielversprechende Information von Ehrenvorstand Karl Stadelmann sen. lässt vermuten, dass das goldene K im Wappen unten links auf das Kloster Kaisheim verweist. Tatsächlich findet sich im Wappen der Ronheimer Nachbargemeinde Huisheim dieses K ebenfalls wieder. Somit hat die untere Hälfte unserer Fahne wohl religiösen Aussagewert. Die rot-weißen Karos im Wappen rechts unten könnten die Farben des Fürstenhauses zu Oettingen repräsentieren. Die Jahreszahlen könnten demnach die Wechsel der Ronheimer Zugehörigkeit zu unterschiedlichen Grafschaften und somit, nach der Reformation, auch zu unterschiedlichen Konfessionen datieren. Mehrfach wurden sie in ihrer Geschichte dem Katholizismus und dann wieder dem Protestantismus zugeordnet, jenachdem zu welcher Grafschaft man gehörte, bzw. welcher Glaubensgemein- schaft diese Grafschaft angehörte. Einer zuverlässigen Quelle zufolge war "Ronheim, in der Diözese Eichstätt gelegen, seit spätestens 1278 nach Mündling gepfarrt..." Mündlig gehörte zu Pfalz-Neuburg. Fest steht auch, dass in diesem Jahr der Abt des Klosters Kaisheim in Ronheim eine Kapelle erbauen ließ.  Sollte sich bei den derzeit laufenden Nachforschungen ergeben, dass 1650 ein Konfessionswechsel stattgefunden hat, so ist das Rätsel wohl gelöst. 

Das Wappen der FFW Ronheim

Die Darstellung des Wappens ist recht schnell erklärt. Der rote Grund mit dem Schriftzug "Freiwillige Feuerwehr Ronheim" ist Standard für alle Wehren, jeweils mit dem entsprechenden Ortsnamen natürlich. Im Zentrum des Wappens prangt das Ronheimer Ortswappen. Die Erklärung dazu findet sich hier.

zum Seitenanfang